Britische Online-Casinos müssen tiefer in die Tasche greifen. Jegliche Hoffnungen, dass die Steuererhöhung noch scheitert, sind vom Tisch. Die Regierung hat den Plan von Schatzkanzlerin Rachel Reeves bestätigt.
Im November stellte Rachel Reeves ihr neues Budget vor. Bereits im Vorfeld war klar, dass Online-Casinos und virtuelle Buchmacher mehr zahlen sollen. Doch die Bekanntgabe, dass die Steuerabgaben von 21 % auf 40 % und von 12 % auf 25 % steigen werden, überraschte die Industrie.
Der neue Steuersatz soll ab dem 1. April gezahlt werden. Die Regierung erhofft sich mehr als £1 Milliarde an zusätzlichen Steuereinnahmen. Ein ähnlicher Versuch in den Niederlanden hat jedoch gezeigt, dass höhere Steuerabgaben dazu führen, dass das Spiel zurückgeht. Zumindest bei den lizenzierten Anbietern. Kritiker glauben, dass die Entscheidung so den Schwarzmarkt-Anbietern zugutekommen wird.
Nicht jeder Anbieter muss im Übrigen tiefer in die Tasche greifen. Die Steuerabgaben für Bingo wurden gestrichen. Der Steuersatz für Spielautomaten in Kneipen und Casinos sowie bei Pferdewetten bleibt unverändert.
