Evoke Plc hat die Bilanz für 2025 veröffentlicht. Die Schulden liegen mittlerweile bei €2,15 Milliarden, der Nachsteuerverlust kletterte auf €626 Millionen. CEO Per Widerström glaubt dennoch, den Aktionären einen Mehrwert zu liefern.
Vergangene Woche gab es die lange erwarteten Ergebnisse zum Finanzjahr 2025. Das EBITDA stieg um 43 % auf £301 Millionen (€348,5 Mio.), doch gleichzeitig stieg der Gewinn nach Steuern um 149 % auf einen Verlust von £541 Millionen (€626 Mio.).
Kritik, dass Evoke deutliche Aktienverluste unter Per Widerström erlitten hat, konterte der CEO mit „wir [sind] absolut darauf konzentriert, Mehrwert für die Aktionäre zu liefern“. Kein Statement gab es dagegen zu den Übernahmegesprächen mit Bally’s Intralot.
Der US-Konzern zeigt Interesse an Evoke und würde den kompletten Konzern übernehmen. Laut Insiderinformationen liegt der Kaufpreis bei £225 Millionen (€260,5 Mio.). Evoke hat einen Marktwert von rund £175 Millionen (€202,6 Mio.).
Allerdings liegen die Schulden bei £1,86 Milliarden (€2,15 Mrd.). Vor weniger als fünf Jahren übernahm Evoke (damals noch als 888 Holdings) William Hill für £2,2 Milliarden. Seitdem fiel der Aktienwert um 90 %.
William Hill, Mr Green & 888 – Bally’s will Evoke übernehmen
