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Brasilien: Gesetzgeber wollen Sportwetten retten

Das komplette Glücksspielverbot in Brasilien sorgt weiterhin für Schlagzeilen. Änderungsanträge sind noch bis 13. Oktober möglich. Gesetzgeber wollen zumindest Sportwetten retten.

Mit einer vorläufigen Maßnahme hat Luiz Inácio Lula da Silva Online-Wetten verboten. Darunter fallen Casinospiele und Sportwetten. Der amtierende Präsident ging nicht zimperlich vor und Anbieter haben nur eine kurze Frist, um Kunden auszuzahlen und offline zu gehen.

Gesetzgeber von mehreren Parteien versuchen nun, den lizenzierten Anbietern etwas mehr Zeit zu verschaffen. Es gibt zudem einen Änderungsantrag, der vorsieht, dass die Lizenzgebühren zurückgezahlt werden. Aktuell ist vorgesehen, dass diese einfach einbehalten werden.

Bis kommende Woche können Änderungsanträge eingereicht werden, danach soll aus der vorläufigen Maßnahme ein Gesetz werden. Bis dahin soll noch ein Antrag eingereicht werden, der das Verbot auf Slots reduziert und Sportwetten weiterhin erlaubt.

Da Poker als Geschicklichkeitsspiel gilt, sind Poker Rooms weiterhin aktiv. PokerStars ist bisher der erste große Anbieter, der zum Thema Stellung genommen hat: „Wir möchten Ihnen versichern, dass das Peer-to-Peer-Pokerangebot von PokerStars nicht von der Maßnahme betroffen ist, da es zwischen Spielern gespielt wird und sich von den festquotenbasierten Wettprodukten unterscheidet, die von den Beschränkungen erfasst werden.

Daher bleibt Poker für brasilianische Spieler verfügbar, und die Spieler können Poker auf PokerStars wie gewohnt weiterspielen. Wir werden die Situation weiterhin genau beobachten und die Spieler über wesentliche Änderungen informieren.“

Brasilien: Glücksspielanbieter ziehen vor das Oberste Gericht

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