Für Social Media Aufsehen sorgte ein Spieler, der bei 27 left in einem Turnier mit dem Stack eines anderen Spielers ausgeschieden ist. Über das korrekte Ruling gingen die Meinungen trotz klarer TDA-Rules auseinander.
Grundlage für die Diskussion auf X war dieses Video:
Wrong Seat Poker Problem! 27 left post-break. Gray beard/ponytail sits in seat 9, first hand, shoves QQ, loses to KK. Actual seat 9 (black hair & beard) returns late to an empty chair & his stack is totally gone. What is the official ruling? Who is truly eliminated?… pic.twitter.com/hBx2XVUHf6
— Papa Poker (@papapok3r) July 31, 2026
Bei 27 left in einem Turnier setzte sich ein Spieler nach der Break auf Seat 9 an den falschen Tisch. Gleich in der ersten Hand verlor er mit Queens gegen Kings und schied aus. In diesem Moment kam der richtige Spieler zu seinem Platz zurück um festzustellen, dass seine Chips weg waren. Natürlich kann kein Spieler ausscheiden, wenn er gar nicht am Platz ist. Aber was ist die korrekte Entscheidung? Die Diskussion brachte zahlreiche Ideen, tatsächlich erklärt es WPT TDA Matt Savage dann ganz klar:
1. Determine that the players are not colluding. If so DQ both
2. #1 is likely not the case and so that hand stands, now determine how many chips returning players hand and replace it with the player that played the hand incorrectly stack. Use player recollection or camera if… https://t.co/swcrX6EEQ4
— Matt Savage (@SavagePoker) August 1, 2026
Zunächst muss man feststellen, ob das Seating tatsächlich unabsichtlich war oder Spieler zusammenspielen, in dem Fall werden beide disqualifiziert. Das ist allerdings höchst unwahrscheinlich, deshalb müssen die Anfangsstacks rekonstruiert werden. Der „richtige“ Spieler erhält seinen Stack zurück, die Hand wird mit dem Stack des falsch platzieren Spielers abgerechnet. Die Chips, die der falsche Spieler tatsächlich an seinem richtigen Platz hatte, sind dann entscheidend, ob er busted oder weiterspielen kann.

