Kein Aufatmen für Poker-Pros – Verluste dürfen nicht voll abgerechnet werden

Ein weiterer Versuch, die Verluste wieder voll anrechnen zu lassen, ist gescheitert. Vor allem die High Roller werden dies deutlich zu spüren bekommen.

Die One Big Beautiful Bill der Trump-Regierung sorgt auch innerhalb der Poker-Community für große Veränderungen. Statt alle Verluste komplett zu verrechnen, dürfen ab diesem Jahr nur noch 90 % angerechnet werden.

Dies bedeutet, dass je mehr Buy-Ins ein Pokerspieler abfeuert, desto mehr Steuern wird er zahlen müssen. Auch wenn er am Jahresende keinen Profit oder gar einen Verlust gemacht hat. Würde ein Spieler beispielsweise $1.000.000 an Buy-Ins und $1.000.000 an Gewinnen haben, müsste er $100.000 an „Gewinnen“ versteuern, da nur $900.000 an Verlusten gezählt würden.

In dieser Woche gab es einen Versuch, den betreffenden Absatz im neuen Gesetz wieder zu ändern. Gefruchtet hat es nicht, und die Befürworter müssen sich erneut beraten. Spannend ist sicherlich, dass der Versuch Unterstützung aus beiden politischen Lagern hat. Die Poker-Community darf also weiterhin hoffen.

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