Tatsächlich nur eine Hexenjagd? PokerNews hat Einsicht in den Beschlagnahmebeschluss gegen den Lodge Card Club erhalten. Laut des Nachrichtenportals scheinen die Behörden keine konkreten Vorwürfe zu haben.
Die Razzia im Lodge Card Club wird weiterhin in der Poker-Community diskutiert. Nun gibt es zum ersten Mal Informationen, die nicht direkt von den Behörden oder dem Poker Room stammen.
PokerNews hat Einsicht in den Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschluss erhalten. Wie das Nachrichtenportal berichtet, scheinen die Geldwäschevorwürfe darauf zu basieren, dass der Poker Room Gewinne erwirtschaftet und diese auf ein Bankkonto transferiert hat.
“Ich habe den Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschluss gegen The Lodge vollständig gelesen, und es scheint sich tatsächlich um eine Hexenjagd zu handeln. […] Alle in der eidesstattlichen Erklärung dargelegten Undercover-Einsätze beschreiben einen normal funktionierenden, gut geführten Pokerraum.
Für mich deutet nichts darin auf etwas hin, das wir in der Pokerwelt als skandalös / verwerflich betrachten würden, sondern vielmehr darauf, dass die Behörden einfach eine Haltung zu der Grauzone / dem Schlupfloch einnehmen, die sie für illegal halten”, so der Kommentar von Chad Holloway (PR & Media Manager bei PokerNews) auf Twitter.
Der Lodge Card Club und andere Poker Rooms in Texas können nur operieren, da sie keine Hausabgabe einnehmen. Die Gewinne werden lediglich durch Mitgliedschaftsbeiträge erwirtschaftet. Da Recht haben und Recht erhalten nicht immer das Gleiche sind, muss sich zeigen, wer den Rechtsstreit gewinnen wird.
I have read Search and Seizure Warrant against The Lodge in full, and it does appear to be a witch hunt.
Essentially, they're deeming poker in TX illegal and therefore classifying what we'd consider normal banking transactions as money laundering because it's proceeds from what… pic.twitter.com/3LlGb7Na9x
— Chad Holloway (@ChadAHolloway) March 17, 2026
Doug Polk: Ich habe keine Kenntnis von Geldwäsche im Lodge Card Club
