Alles beim Alten im Lodge Card Club. Eine 30-tägige Frist für eine Anklage scheint ungenutzt zu verstreichen. Der Poker Room bleibt dennoch geschlossen, und die Behörden wollen auch weiterhin die Spielergelder einbehalten.
Vor rund einem Monat gab es eine Razzia im Lodge Card Club. Die Behörden werfen den Betreibern des größten Poker Rooms in Texas organisiertes Verbrechen, Geldwäsche und illegales Glücksspiel vor. Mehr als $2 Millionen wurden beschlagnahmt.
Wie PokerNews nun berichtet, scheinen die Behörden die Ermittlungen wegen Geldwäsche und organisierten Verbrechens einzustellen. Lediglich der Vorwurf des illegalen Glücksspiels soll weiterverfolgt werden.
Spannend ist die Meldung jedoch dadurch, dass die Betreiber des Lodge Card Clubs eine Anklage erwartet haben. Der Teufel steckt im Detail. Geht der Fall vor Gericht, so müssen die Behörden beweisen, dass gegen das Glücksspielgesetz verstoßen wurde. In diesem Fall hätte der Poker Room die Chance, das Geld zurückzuerhalten. Ohne Anklage reicht es jedoch, dass nur ein Tatverdacht besteht, um die Spielergelder einzubehalten.
Seitens des Lodge Card Clubs gibt es derzeit kein Statement. Mitbesitzer Brad Owen teilte den PokerNews-Beitrag auf Twitter und kommentierte: “Hier der neueste Stand zur Lodge-Situation. Leider ist es mir nicht möglich, sehr viel mehr zu teilen.”
