Fehlende Boni in Millionenhöhe und versprochene Firmenanteile. Poker-Pro Bryn Kenney hat gegen das Mutterunternehmen von GGPoker Klage eingereicht.
Bryn Kenney reichte die Klage bereits im Juli dieses Jahres in Nevada ein. Der Fall wurde Wochen später an das Bundesgericht weitergeleitet. Wie Zak Thomas-Akoo für next.io berichtet, reichte NSUS-Geschäftsführer Mansoo Kim im September einen Antrag auf Klageabweisung ein.
Die Klage von Bryn Kenney richtet sich gegen die NSUS Group, NSUS Ltd. sowie Kim und eine weitere Person. Der ehemalige GGPoker-Markenbotschafter wirft dem Betreiber des Poker Rooms vor, ihn bei Provisionszahlungen hintergangen zu haben.
Laut Gerichtsunterlagen kassierte Bryn Kenney 2019 $5 Millionen. Im Folgejahr reduzierte sich die Summe deutlich. Der Poker-Pro klagt, dass unter anderem vermittelte Spieler aus dem internen System entfernt und der Provisionssatz gesenkt wurden. Dies soll dazu geführt haben, dass Kenney $3 Millionen weniger bekommen hat.
Bryn Kenney gibt zudem an, dass Mansoo Kim ihm einen Anteil von 5 % an der Firma versprochen hat. Des Weiteren soll Kim dem Poker-Pro zugesichert haben, dass es wirksame Maßnahmen gibt, um Betrug zu verhindern. Kenney behauptet, dass diese Maßnahmen nicht wirksam genug waren.

