Das gab es noch nie. Am Donnerstag Abend, den 2. Oktober, rückten Ordnungsamt, Zoll und Polizei bei der Stadtmeisterschaft Verl-Kaunitz der German Poker Days an und beendeten das Sachpreisturnier mit dem Vorwurf von „Illegalem Glücksspiel“.

Es war nicht das erste Sachpreisturnier, das der Partner der German Poker Days in der Location in Verl-Kaunitz ausrichtete. Auch das Buy-In von € 29,99 und optionale € 10 für den Mega Mystery Bounty Preispool waren nicht neu, ebenso wenig wie der gesponserte Preispool mit Sachpreisen und Gutscheinen.
Was genau die Behörden gestört hat, ist laut GPD-Verantwortlichen bislang nicht klar. „So etwas hatten wir noch nie. Wir halten uns immer an alle Vorgaben und wenn das Ordnungsamt Fragen hatte, dann wurde das immer im Vorfeld geklärt!“
Dieses Mal hatten die Behörden aber eine andere Agenda. Ordnungsamt, Zoll und Polizei rückten gemeinsam an und beendeten die illustre Pokerrunde. Rund 80 Spieler waren zu diesem Zeitpunkt anwesend, die konnten das Geschehen aber ohne weitere Probleme verlassen. Der Vorwurf von „Illegalem Glücksspiel“ steht im Raum, allerdings wurde angeblich außer den ausgelobten Sachpreisen nichts gefunden.
Die Razzia wird ein Fall für die Anwälte, die Staatsanwaltschat soll ermitteln. Weitere Veranstaltungen der German Poker Days sind von dem Vorfall nicht betroffen und finden wie geplant statt.
