Die 11. Saison der GGPoker.de Freeroll-Liga war die bislang erfolgreichste. Mit durchschnittlich 1.811 Teilnehmern pro Turnier erreichte die Liga einen neuen Höchstwert.
Besonders deutlich zeigte sich das beim 11. Spieltag, an dem 2.022 Spieler an den Start gingen – ein neuer Tagesrekord. Kurios: Trotz der hohen Beteiligung war genau dieser Spieltag der kürzeste der gesamten Saison. Die Spieler waren offenbar äußerst aktiv unterwegs: Nach 3 Stunden und 44 Minuten war das Turnier entschieden.
Den Gegenpol bildete Spieltag 17. Mit 5 Stunden und 6 Minuten war dies das längste Turnier der Saison. Im Gesamtdurchschnitt lag die Spieldauer bei 4 Stunden und 20 Minuten. Ein Wert, der bemerkenswert konstant ausfiel und zeigt, wie stabil sich das Format entwickelt hat.
Ein weiterer klarer Trend: Dienstag war als Spieltag etwas beliebter als der Samstag. Die Teilnehmerzahlen lagen an Dienstagen im Schnitt höher, was sich auch in den Chat- und Community-Aktivitäten widerspiegelte.
Besonders auffällig war in dieser Saison die Leistung der Bundesländer. Mit sechs Tagessiegen dominierte Baden-Württemberg recht deutlich vor Bayern und NRW, die jeweils drei Siege holten. Niedersachsen und Hamburg dahinter mit je zwei Tageserfolgen. Ein Ergebnis, das die Frage aufwirft, ob nicht ein bundesländerbasiertes Format interessant und spannend wäre – ein Projekt, für das ich aktuell ein Format in Planung habe. Hättet ihr Interesse?
In der Einzelwertung landeten Bayern und NRW dann wiederum auf den Plätzen 2 und 3. Der Gesamtsieg jedoch ging hier jedoch klar nach Hamburg. “rackchase“ setzte sich ab Spieltag 15 an die Spitze und gab die Führung bis zum Schluss nicht mehr ab. Mit 416 Punkten stellte er zugleich einen neuen Allzeit-Punkterekord innerhalb der Freeroll-Liga auf. Eine souveräne Leistung über die gesamte Saison hinweg. Hut ab und Glückwünsche in den hohen Norden.

Erwähnenswert ist auch der Blick auf die Frauenquote bei den Tagessiegen. Bei 20 Spieltagen gab es in dieser Saison nur einen einzigen Frauensieg – weniger als in den vergangenen Saisons und Jahren. Ein klares Signal, dass hier wieder mehr Präsenz möglich und wünschenswert wäre.
Insgesamt war die 11. Saison geprägt von hohen Teilnehmerzahlen, wachsender Beliebtheit und einer immer breiter werdenden Spielergemeinschaft. Das Konzept, völlig risikofrei ohne Buy-in um insgesamt 20.000 Dollar zu spielen, spricht weiterhin viele neue Teilnehmer an und bleibt einer der stärksten Faktoren für den Erfolg der Liga. Ob die beeindruckenden Rekordwerte der Saison 11 in der kommenden Saison 12 erneut übertroffen werden können, bleibt abzuwarten – die Voraussetzungen dafür sind jedoch ausgesprochen gut.
