Eine Prise Wild West, eine Prise Geschäftsmann und eine große Vision. Benny Binion legte die Grundsteine für ein modernes Las Vegas. Nun wird die Geschichte des WSOP-Erfinders für das TV verfilmt.
Die Geschichte der WSOP ist eng mit Benny Binion verknüpft. Der US-Amerikaner wurde 1904 in Texas geboren. Ohne Schulbildung, aber mit viel Ehrgeiz arbeitete sich Binion zum Casino-Magnaten hoch. Der „Cowboy“ scheute nicht davor zurück, Differenzen mit seinem Revolver zu regeln.
Innerhalb der Poker-Community ist der 1989 verstorbene Geschäftsmann als der Gründer der WSOP bekannt. Die World Series of Poker blieb bis 2004 im Besitz des Binion-Clans. Mittlerweile hat sich GGPoker die Rechte an der Serie und der Marke gesichert.
Wer mehr über das Leben von Benny Binion wissen möchte, der kann „Blood Aces: The Wild Ride of Benny Binion, the Texas Gangster Who Created Vegas Poker“ (2015, Doug J. Swanson) lesen. Oder warten, bis es die Geschichte im TV zu sehen gibt.
Wie Deadline bekannt gab, arbeiten Sylvester Stallones Balboa Productions, American Outlaw Entertainment und MGM Television an der Serienadaption des Buches. Cole Hauser, bekannt aus der Serie Yellowstone, soll Benny Binion spielen.
„Benny Binion ist eine der großen westamerikanischen Figuren und Erfolgsgeschichten des 20. Jahrhunderts, voller Ambition, Vision, Eier und – wie bei allen kontroversen Charakteren – vielen Fehlern. Sein Vermächtnis ist unbestreitbar. Wie er es aufgebaut hat, ist eine unglaubliche Geschichte, die wir kaum erwarten können, zu erzählen“, so Hauser gegenüber Deadline.
