Öffnet in einem neuen Tab
Exklusiv. Echt. Poker.

News

Ein abstraktes blau-weißes Logo mit geometrischen Formen und Linien.

Kontosicherheit: GGPoker verbietet Heads-Up Displays

Screen Guard, WAD und das Verbot von Heads-Up-Displays. GGPoker hat eine Reihe von Maßnahmen eingeführt, die das Spiel sicherer machen.

Betrüger lassen nichts unversucht, um an das Geld von ehrlichen Spielern zu gelangen. Der jüngste Trojaner-Skandal zeigt, dass schädliche Software auf die unterschiedlichsten Weisen auf Rechner gelangen kann.

GGPoker hat Maßnahmen ergriffen, um die Spieler noch mehr zu schützen. In den Einstellungen unter „Client-Sicherheit“ können Nutzer nun optional Screen Guard, Verbindungsmonitor, Prozessprüfung und DNS-Prüfung aktivieren.

Diese Funktionen sind nur aktiv, wenn der Poker-Client läuft, und sollen verhindern, dass Betrüger über Remote-Software Tische und Hole Cards sehen. Screen Guard kann auf Wunsch auch die GG Wallet oder andere sensible Daten schützen.

Die anderen Tools dienen dazu, schädliche Software zu identifizieren. Der Poker Room weist jedoch darauf hin, dass diese Maßnahmen nur ein zusätzlicher Schutz sind. Alle Nutzer sollen weiterhin ihren Rechner mit Antiviren-Software und das GGPoker-Konto mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) schützen.

Mit der Erkennung von Win-Rate-Anomalien (Win-Rate Anomaly Detection – „WAD“) gibt es eine neue Maßnahme, die im Hintergrund läuft. „WAD sucht nach Spielern, deren Entscheidungen weit häufiger korrekt sind, als es irgendein ehrlicher Spielstil zulässt“, so der Kommentar auf dem Blog von GGPoker.

Absprachen, Ghosting, Botting und die Nutzung von Echtzeit-Hilfetools: Checks im Hintergrund sind bereits Standard in der Industrie. Mit WAD erweitert der Poker Room jedoch das Arsenal, um Betrüger schneller zu finden.

GGPoker gibt an, dass die Sicherheit auch weit über den virtuellen Filz hinausreicht. Der Poker Room arbeitet mit Behörden und der Community zusammen. Im jüngsten Fall wurden Gelder zurückverfolgt und Strafverfolgungsbehörden informiert.

Eine weitere Änderung gibt es mit dem Verbot von Poker-Software und Automatisierungstools. Das Verbot beinhaltet PokerTracker 4, Holdem Manager 3, Jurojin, DriveHUD 2, Hand2Note, Equilab und weitere Software von Drittanbietern.

„Jedes davon verarbeitet deine Informationen auf eine Weise, die wir nicht sehen oder kontrollieren können, und jedes davon ist ein weiterer Punkt, an dem deine Informationen offengelegt werden können“, so die Erklärung auf dem Blog.

MeshAgent: Jurojin und IntuitiveTables sollen den Poker Trojaner verbreitet haben

Abonnieren
Benachrichtigen bei
0 Comments