Seit Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrages ist Online-Poker in Deutschland bei den regulierten Anbietern auf vier Tische limitiert. Philippe Harald Freise hat nun für die Begutachtung des Gesetzes eine Online-Petition eingebracht, das Tischlimit auf mindestens zwölf anzuheben.
Wer in Deutschland bei einem legalen Anbieter spielt, hat zahlreiche Einschränkungen, dafür aber auch die Rechtssicherheit. Problemloser spielt es sich da schon bei nicht auf der Whitelist der GGL zu findenden Anbieter, vor allem gibt es dort das Tischlimit. Während beim Livepoker ein Tisch ausreichend ist (aber auch manchmal langweilig), sind vier Tische für den durchschnittlichen Online-Pokerspieler viel zu wenig. Klickt man ein bisschen neben dem Netflix-Stream, dann hat man auch kein Problem mit vier Tischen. Aber will man sich wirklich in den Sunday Grind stürzen, dann wird man durch das Limit harsch ausgebremst.
Da Pokerspieler bekanntlich auch keine Lobby haben, hat sich nun Philippe Harald Freise der Aufgabe angenommen, eine Online Petition einzureichen, um gegebenenfalls das Tischlimit auf mindestens zwölf Tische anzuheben. Online-Pokerspieler gibt es Deutschland mehr als genug, um das Ziel von 30.000 Unterschriften zu erreichen. Auch wenn das Limit nicht jeden wirklich stört, die Anhebung macht die legalen Anbieter deutlich attraktiver und damit würde man auch dem Ziel des GlüStV 2021 entsprechen, Online-Poker in legale Bahnen zu lenken.
Die Online-Petition mit allen Ausführungen findet Ihr hier:
