Im US-Bundesstaat Maine wurde Glücksspiel im Netz legalisiert, auch Poker. Nun will Virginia ebenfalls grünes Licht geben.
Online Poker in den USA ist seit dem Black Friday nur noch eine Randerscheinung. In einigen Bundesstaaten ist das Spiel jedoch reguliert. Mit Maine hat nun der neunte Bundesstaat das Spiel im Netz erlaubt.
Sehr zur Überraschung der Anbieter und Befürworter, denn diese rechneten damit, dass Governor Janet Mills ein Veto einlegen wird. Ob Online-Poker-Rooms die Chance nutzen werden, ist jedoch noch unklar. Zum einen wurden nur vier Lizenzen ausgeschrieben, zum anderen ist Maine mit rund 1,40 Millionen Einwohnern ein kleiner Markt.
Wer eine komplette Übersicht haben möchte, kann den Twitter-Thread von Nick Jones lesen. Knapp zusammengefasst geht es nun darum, ob Maine dem Multi-State Internet Gaming Agreement (MSIGA) beitreten wird.
Allerdings muss hierfür ein weiteres Gesetz verabschiedet werden. Aktuell bilden sechs Bundesstaaten einen gemeinsamen Spielerpool, wobei nicht jeder Anbieter auf allen Märkten aktiv ist. Erst im April trat mit Pennsylvania der bisher größte Bundesstaat dem MSIGA bei.
Mit Virginia gibt es einen weiteren potenziellen Kandidaten für den MSIGA. Allerdings befindet sich der Bundesstaat an der Ostküste erst in der Anfangsphase der Regulierung, und es ist unklar, ob das Gesetz verabschiedet wird. Mit 8,81 Millionen Einwohnern wäre Virginia der viertgrößte Markt in den USA.
Online Poker – aktueller Stand
| Bundesstaat | Bewohner | MSIGA | Live |
|---|---|---|---|
| Pennsylvania | 12,96 Mio | ✅ | ✅ |
| Michigan | 10,04 Mio | ✅ | ✅ |
| New Jersey | 9,29 Mio | ✅ | ✅ |
| Nevada | 3,19 Mio | ✅ | ✅ |
| West Virginia | 1,77 Mio | ✅ | ✅ |
| Delaware | 1,03 Mio | ✅ | ✅ |
| Connecticut | 3,62 Mio | ❌ | ❌ |
| Maine | 1,40 Mio | ❌ | ❌ |
| Rhode Island | 1,10 Mio | ❌ | ❌ |
