“Eine Zeit des Wandels und der Herausforderungen”. Die britische Glücksspielbehörde hofft auf Unterstützung im Kampf gegen den wachsenden Schwarzmarkt im Internet.
Der britische Glücksspielmarkt zählt zu den größten weltweit. Dementsprechend wichtig ist die UK Gambling Commission (UKGC). Auf der Jahreshauptversammlung des Betting and Gaming Council (BGC) hielt Tim Miller eine Rede zur aktuellen Lage. Der Geschäftsführer der UKGC brachte dabei auch die Problematik mit dem Schwarzmarkt zur Sprache und bat die Industrie um Hilfe:
“Die zusätzlichen £26 Millionen über drei Jahre, die das Finanzministerium der Kommission zugesagt hat, sind willkommen und ein Vertrauensbeweis in unsere Arbeit in diesem Bereich. Aber wir wissen auch, dass wir das Risiko des illegalen Marktes nicht allein bewältigen können.
Wie ich letzten Monat auf der ICE sagte, müssen auch andere außerhalb der Branche mehr tun – Social-Media-Firmen, große Technologieunternehmen und Affiliates müssen sich gemeinschaftlich bemühen – nicht nur die Branche und die Regulierungsbehörden.
Und deshalb freue ich mich über den guten Start der staatlichen Taskforce für illegales Glücksspiel, in der ich Mitglied bin und eine ihrer Untergruppen leite. Ihr gehören Vertreter aus dem Finanzwesen und der Welt der sozialen Medien an, und ich weiß, dass die Ministerin gleichermaßen entschlossen ist, diese Sektoren dazu zu bringen, aktiv bei der Unterdrückung illegalen Glücksspiels zu helfen.” Ob die UKGC die erhoffte Hilfe erhält, muss sich zeigen.
