Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat ein Zwangsgeld in Höhe von einer Viertelmillion gegen Capital Bra festgesetzt. Die Zustellung des Bescheids erfolgte bei einem Konzert des Rappers.
Das Verfahren gegen Vladyslav Balovatsky, so der bürgerliche Name des Musikers, wurde bereits vergangenen Oktober eingeleitet. Wie die Glücksspielbehörde auf der eigenen Website berichtet, ignorierte Capital Bra jedoch die Untersagungsverfügung.
Grund für das Einschreiten der GGL waren Social-Media-Posts, in denen Capital Bra zeigte, wie er in nicht lizenzierten Online-Casinos spielte. „Wir schrecken auch vor bekannten Namen nicht zurück. Wer illegales Glücksspiel bewirbt, muss mit konsequenten behördlichen Maßnahmen rechnen“, so Ronald Benter (GGL-Vorstand).
Wie die GGL angibt, erfolgte die Zustellung vergangenes Wochenende in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Westhessen. So erhielt der Rapper den Bescheid bei einem Konzert in Wiesbaden. Ob Capital Bra die €250.000 zahlen wird, muss sich zeigen.
