Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hat eine Studie über den Schwarzmarkt in Deutschland veröffentlicht. Danach finden mehr als 77 % der Spiele auf legalen Seiten statt.
Die Studie „Untersuchung des Schwarzmarktes und der Kanalisierung von Glücksspielen im Internet anhand einer Befragung von Glücksspielenden“ wurde von der Blockchain Research Lab gGmbH durchgeführt und von der GGL beauftragt. Laut dieser Studie liegt das Marktvolumen der nicht regulierten Online-Glücksspiele bei rund 23 %.
Damit ergibt sich eine Kanalisierungsquote von 77 %. „Die Ergebnisse stützen den Ansatz der faktenbasierten Regulierung im Rahmen des Glücksspielstaatsvertrags 2021“, so der Kommentar von Ronald Benter, Vorstand der GGL. Die Glücksspielbehörde will das illegale Spiel im Netz weiterhin bekämpfen, allerdings sei dies ein „Marathon, kein Sprint“.
Unklar ist, wie das Finanzvolumen aussieht. Wie unsere Kollegen von Casino Nieuws berichten, liegt die Kanalisierungsrate in den Niederlanden bei über 90 %, doch weniger als die Hälfte der insgesamt gewetteten Gelder wird auf legalen Seiten platziert.
DOCV: Sinkende Steuereinnahmen und wachsender Schwarzmarkt in Deutschland
