Trumps One Big Beautiful Bill hat die Glücksspielindustrie verändert. Nur noch 90 % der Verluste können abgerechnet werden. Nun hat UFC-Chef Dana White den Präsidenten persönlich um Hilfe gebeten.
Der „One Big Beautiful Bill Act“ (OBBBA) wurde bereits vergangenes Jahr verabschiedet, doch die Änderung rund um die Glücksspielsteuerabgaben trat erst im Januar in Kraft. Zukünftig werden mehr Leute zur Kasse gebeten, denn Verluste können nicht mehr komplett verrechnet werden.
Wer beispielsweise $100.000 wettet und $100.000 zurückbekommt, hat unter dem Strich nichts gewonnen. Da jedoch nur noch 90 % der Einsätze ($90.000) verrechnet werden dürfen, müsste der Spieler nun Steuern auf die Differenz in Höhe von $10.000 zahlen.
Vor allem die High Roller bekommen dies deutlich zu spüren. Erik Seidel hat sich beispielsweise für den Teilruhestand entschieden, da er sein Volumen deutlich nach unten geschraubt hat. Es gab mehrere Versuche, das Gesetz zu ändern. Bisher ohne Erfolg.
Dana White, der nicht nur gerne Blackjack spielt, sondern mit der UFC auch indirekt von der Glücksspielindustrie profitiert, will das Problem nun auf eigene Weise beheben. Der Trump-Supporter hat den Präsidenten direkt angeschrieben. Ob der persönliche Brief Wirkung zeigt, muss sich zeigen.
Ich möchte Ihnen persönlich dafür danken, dass Sie den „One Big Beautiful Bill Act“ (OBBBA) über die Ziellinie gebracht haben. Es war eine schwere Aufgabe, und es hat ein klares Signal gesendet, dass Ihre Regierung es ernst meint, Amerikas Wirtschaft stark zu halten.
Ich schreibe Ihnen heute, um ein Problem anzusprechen, das wir in der Vergangenheit diskutiert haben – die Notwendigkeit, die im OBBBA enthaltene 90-Prozent-Grenze für den Abzug von Spielverlusten für US-Steuerzahler rückgängig zu machen.
Ich glaube, der Kongress sollte dieses Problem beheben, da die Politik bereits Probleme schafft. Das derzeitige Gesetz macht es irrational, in den Vereinigten Staaten zu wetten, weil man am Ende Steuern schulden könnte, selbst wenn man verliert, oder eine Steuerrechnung, die die Gewinne des Jahres übersteigt. Darüber hinaus hat dies den Effekt, dass Ihre richtungsweisende Politik „No Tax on Tips“ zurückgeworfen wird, die den Einwohnern Nevadas sehr zugutekommt. Denn Spieler, die groß gewinnen, geben großzügige Trinkgelder – aber jetzt, wo diese 90-Prozent-Grenze besteht, werden Spieler wahrscheinlich weniger großzügig sein, wenn sie überhaupt spielen.
Darüber hinaus hat die Änderung Auswirkungen auf Unternehmen wie meines. Die UFC unterstützt einen gesunden, legalen Sportwettenmarkt, um das Fan-Engagement, den Broadcast-Wert und die Sponsoring-Möglichkeiten zu steigern. Wenn legale Wetten unattraktiv gemacht werden, schadet das dem Ökosystem, das wir über Jahre hinweg in Partnerschaft mit staatlichen Regulierungsbehörden und lizenzierten Anbietern aufgebaut haben. Es untergräbt auch die Transparenz und die Integritätsgarantien, die legale Wetten für den Profisport bieten.
Die Behebung dieses Abzugsproblems würde ein starkes Signal senden, dass die Vereinigten Staaten eine vernünftige Regulierung unterstützen. Sie haben sich immer für Kämpfer, Fans und amerikanische Unternehmen eingesetzt. Dies ist eine weitere Gelegenheit, genau das zu tun.
New: UFC President Dana White has sent a letter to President Donald Trump asking him to help reverse the 90 percent limit on gambling loss deductions for US taxpayers that became law last year.
The issue has been a concern for both bettors and the gambling industry itself. pic.twitter.com/WH9ukZi3mH
— Dustin Gouker (@DustinGouker) May 13, 2026
Kein Aufatmen für Poker-Pros – Verluste dürfen nicht voll abgerechnet werden

