YouTube: Noch strengere Auflagen zu Online-Glücksspiel

Ab dem 17. November wird YouTube noch strenger gegen Glücksspielinhalte vorgehen. Die Videoplattform wird künftig auch das Spielen um Skins, NFTs und andere Wertgegenstände bestrafen.

Glücksspielanbieter finden immer wieder Schlupflöcher, um Gesetze zu umgehen. YouTube will nun gegen Skin-Betting, Sweepstakes und Co. vorgehen. Das Unternehmen gab bekannt, dass nun auch Glücksspiel „um Gegenstände, die einen Geldwert haben“, untersagt ist. Zumindest, wenn der Anbieter nicht von Google zertifiziert ist.

Wer gegen die Auflagen verstößt, riskiert einen Strike. Drei dieser Verwarnungen reichen aus, damit ein Kanal gesperrt wird. Allerdings werden Strikes nur verteilt, wenn Videos nach der Änderung hochgeladen werden. Bereits existierende Videos werden altersbeschränkt.

Wie schnell das gehen kann, mussten jüngst Fernando Habegger sowie Brad Owen erfahren. Beide wurden aufgrund der Änderungen im März dieses Jahres gesperrt. Allerdings konnten die Poker-Pros jeweils erfolgreich Einspruch einlegen.

Strengere Auflagen gibt es auch, was Social Gaming betrifft. Allerdings bringt das Zocken um Spielgeld keine potenzielle Sperre, sondern lediglich eine Altersbeschränkung. Diese Videos werden zukünftig ab 18 Jahren sein und somit hinter einem Login verborgen bleiben.

Eine weitere Änderung betrifft die Darstellung von Gewalt in Videospielen. Hier sollen Videos zukünftig schneller eine „Ab 18“-Freigabe erhalten. YouTuber haben bis zum 17. November Zeit, Videos nachzubearbeiten, um eine Altersbeschränkung zu verhindern.

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