Online Poker: Geschichte, Skandale und Innovationen

Bei der Entwicklung von Poker ist das Spiel im Netz ein wichtiger Bestandteil. Seit mehr als 30 Jahren gibt es Online Poker. Viel hat sich im Laufe der Zeit geändert, einiges ist gleich geblieben. Menschen können weltweit, zu jeder Zeit, zu den Karten greifen. Die Online Poker Geschichte beinhaltet sensationelle Stories sowie spannende Skandale.

Virtuelle Pokerspiele im World Wide Web

Wann die erste virtuelle Pokerhand gedealt wurde, ist nicht genau bekannt. 1988 legte Jarkko „WiZ“ Oikarinen mit dem Internet Relay Chat (IRC) den Grundstein. Anfang der Neunziger gab es dann den ersten virtuellen Poker Room.

Todd Mummert und Greg Reynolds sind die Gründungsväter des IRC-Poker-Clients. Wirkliche Details sind schwer zu finden, doch 1994 gilt als das Jahr, in dem Online Poker eingeführt wurde. Allerdings ist IRC alles andere als benutzerfreundlich, sodass diese Spiele nicht für die breite Masse zugänglich waren.

Zumindest gab es bereits verschiedene Varianten: Fixed-, Pot- und No-Limit Hold’em, PLO sowie Omaha 8, Stud und Stud 8. NLH und PLO sogar im Turnierformat. Jedoch nicht um Echtgeld – dies sollte sich schnell ändern. Noch im selben Jahr verabschiedeten Antigua und Barbuda den Free Trade & Processing Act.

Planet Poker und der RNG

Damit ebnete der Karibikstaat den Weg für Online-Glücksspiel. Im Januar 1998 ging mit Planet Poker der erste Echtgeld-Poker-Room online. Gegründet wurde das Unternehmen von Randy Blumer. Hinter dem Projekt stand auch Mike „The Mad Genius of Poker“ Caro. Die erste Software, die Wahrscheinlichkeiten und Equities errechnen konnte, wird ebenfalls Mike Caro zugeschrieben.

Planet Poker sorgte dann auch für den ersten Online-Poker-Skandal. Anstelle eines Hardware Random Number Generators verwendete Planet Poker einen Pseudorandom Number Generator (PRNG). Ein guter PRNG kann sicher genug sein, doch die Schwachstelle bei Planet Poker war der Algorithmus.

Zum einen gab es einen eklatanten Fehler (Off-by-one-Error), bei dem die letzte Karte nicht an letzter Stelle sein konnte. Ein Fehler, der minimal erscheint, jedoch das Mischen nicht gleichmäßig machte und somit einige Decks wahrscheinlicher waren.

ASF Software, die Firma hinter dem Algorithmus, machte jedoch zwei weitere Fehler. Ein Deck mit 52 Karten kann auf 80 Undezillion (52! = 8,0658 × 10^67) verschiedene Weisen gemischt werden. Der PRNG basierte jedoch auf einem 32-Bit-Seed, sodass es nur rund 4 Milliarden mögliche Kombinationen gab.

Während diese Zahl noch groß genug ist, damit niemand das gespielte Deck erraten konnte, war das wirkliche Problem der Seed, der die Pseudozufallszahl generierte. So wurde die Serverzeit in Millisekunden verwendet.

Ein ehemaliger Berater machte sich das anfällige System zunutze. Zwar war es unmöglich, den genauen Seed zu kennen, doch die grobe Zeit ließ die Zahl der potenziellen Decks auf 200.000 schrumpfen.

Diese Zahl verringerte sich, sobald die Hole Cards gedealt wurden, und spätestens am Flop wusste der Spieler, welches Deck verwendet wurde. Dies bedeutete: alle Hole Cards sowie Turn und River waren bekannt.

Planet Poker war nicht lange die einzige Anlaufstelle und verlor schnell an Relevanz. 2007 stellte der Poker Room aufgrund der Gesetzeslage in den USA auf ein Abo-System um. Noch bis 2017 war Planet Poker online.

Paradise Poker, PartyPoker und PokerStars gehen online

Es dauerte nicht lange, bis andere Online-Poker-Rooms auf dem Markt erschienen. Am 17. November 1999 ging Paradise Poker online, und 2001 folgten PartyPoker (1. August) und PokerStars (11. September). Am 10. Juli 2004 ging Full Tilt Poker ans Netz. Zu den weiteren großen Anbietern zählten Absolute Poker und Ultimate Bet (Cereus Poker Network).

Paradise Poker

Paradise Poker setzte neue Maßstäbe und löste Planet Poker als die #1 im Netz ab. Das Spiel wurde global angeboten, doch zum Jahrtausendwechsel waren die Tische fast ausnahmslos mit US-Amerikanern besetzt. Paradise Poker wurde 2004 von Sportingbet übernommen und verabschiedete sich 2006 vom US-Markt.

PartyPoker

Dass mit Online-Glücksspiel viel Geld zu machen ist, erkannten Ruth Parasol, Anurag Dikshit und Vikrant Bhargava im Jahr 2001 und gründeten PartyPoker. Der Online-Poker-Room war bereits im Folgejahr der größte Anbieter.

Das Wachstum und die Entscheidung, an die Börse (Juni 2005) zu gehen, waren dann jedoch das Ende der Pole Position. 2006 wurde in den USA der UIGEA verabschiedet, und PartyPoker war gezwungen, den US-Markt zu verlassen. 2011 gab es einen Merger mit Bwin, 2020 übernahm GVC Holdings (mittlerweile Entain) das Unternehmen.

PokerStars

Von Isai Scheinberg und Mark Scheinberg gegründet, war PokerStars zu Beginn nur einer unter vielen Anbietern. Chris Moneymakers Main-Event-Sieg 2003 sorgte für die nötige Aufmerksamkeit. Dass die Scheinbergs nie an die Börse gingen, half dem Unternehmen, zur unangefochtenen #1 zu werden. Grund hierfür waren der UIGEA 2006 und der Black Friday 2011.

The Stars Group wurde im Juli 2014 von Amaya Inc. für $4,9 Milliarden übernommen. Der Deal sorgt heute noch für Diskussionen. Es gibt Vorwürfe, dass David Baazov lediglich die eigenen Aktien manipulieren wollte. Der Fall wurde von der Autorité des Marchés Financiers (AMF) überprüft.

Die Amaya-Jahre waren durch viele fragwürdige Entscheidungen und Sparmaßnahmen geprägt. Im Mai 2020 wurde The Stars Group dann durch Flutter Entertainment übernommen. Dass Poker nicht mehr das Kerngeschäft ist, wurde den Spielern schnell bewusst.

Full Tilt Poker

Während PokerStars vor allem durch seine Turniere bekannt war, war FTP die beste Adresse für Nosebleed-Cash-Games. Der Rail Heaven war der Mittelpunkt der Action, und die Red Pros waren auch abseits des Filzes bekannte Stars.

Was an den virtuellen Tischen von Full Tilt Poker geschah, ist auch heute noch beeindruckend. Gus Hansen verzockte mehr als $20 Millionen, Cirque-du-Soleil-Gründer Guy Laliberté soll mehr als $30 Millionen liegen gelassen haben – verteilt auf sechs Accounts. Zu den großen Gewinnern gehörten Phil Ivey und Patrik Antonius.

Lange Zeit galt Tom „durrrr“ Dwan als der Endgegner, doch Dan „jungleman“ Cates löste seinen Landsmann als Platzhirsch ab. Legendär ist auch der Run von Viktor „Isildur1“ Blom. Der Schwede tauchte im September 2009 auf und erspielte sich bis November fast $6 Millionen. Es folgte ein Downswing, darunter das PLO-Match gegen Brian Hastings, der Isildur1 um rund $4 Millionen erleichtern konnte.

Fehlende Spielergelder – Das FTP Ponzi Scheme

In der Geschichte von Online-Poker gibt es einige dunkle Kapitel. Der FTP-Skandal gehört dazu. Full Tilt Poker wurde als Poker Room von Spielern für Spieler beworben. Dass Pokerspieler nicht immer gute Geschäftsleute sind, wurde 2011 klar.

Nachdem das Justizministerium der Vereinigten Staaten (United States Department of Justice, DOJ) eine Anklageschrift gegen Ray Bitar und Nelson Burtnick veröffentlicht und das FBI die Dot-Com-Domain übernommen hatte, war Full Tilt Poker gezwungen, den US-Markt zu verlassen.

Im Gegensatz zu PokerStars, die die US-Kunden sehr schnell auszahlten, ließ FTP die Spieler warten. Grund hierfür war, dass dem Poker Room schlicht und einfach das Geld fehlte. Durch die Auflagen des UIGEA wurden nicht alle Einzahlungen abgewickelt.

Einige Spieler kannten das Problem und füllten ihr Konto bewusst mit Phantomgeld auf. Das Verschulden lag dennoch bei FTP, die akzeptierten, dass das Geld nicht vorhanden war. Rund $330 Millionen fehlten am Ende.

Im Juli 2012 übernahm PokerStars den ehemaligen Konkurrenten für $731 Millionen und zahlte die Spieler endlich aus. Der Poker Room blieb noch bis Mitte Mai 2016 als eigenständige Plattform online. Danach wurde FTP als Skin in das PokerStars-Netzwerk integriert, Ende Februar 2021 kam dann das endgültige Aus.

Ultimate Bet und Absolute Poker

UB ging 2001 ans Netz, und 2003 folgte Absolute Poker. Beide Poker Rooms basierten auf der Software von ieLogic, einer von Greg Pierson und Jon Karl gegründeten Firma. Absolute Poker und Ultimate Bet bildeten zusammen das Cereus Poker Network. Mit Phil Hellmuth und Annie Duke gab es zwei bekannte Spieler als Markenbotschafter.

Der Superuser-Skandal

Ob Online-Poker „rigged“ ist, wurde seit den Anfängen in Foren diskutiert. 2007 wurden jedoch Vorwürfe laut, die aufhorchen ließen. Mehrere Accounts – darunter „Greycat“, „NioNio“, „Romnaldo“ und „Potripper“ – sorgten für Diskussionen, da sie scheinbar niemals verloren, obwohl die Spielweise mehr als fragwürdig war.

Im September sicherte sich Potripper einen Turniersieg in einem $1k-Event. In der entscheidenden Hand bezahlte Potripper am Turn mit , nachdem Marco „CrazyMarco“ Johnson per Check-Raise mit all-in gegangen war.

Wenig später hatte die Poker-Community dann das nötige Quäntchen Glück. Nachdem Marco Johnson eine Hand History in Bezug auf Potripper bei Absolute Poker angefragt hatte, bekam er einen massiven Datensatz zugespielt.

Dieser zeigte, wie perfekt Potripper spielte und immer bezahlte, wenn er die beste Hand hielt beziehungsweise weglegte, wenn er geschlagen war. Auch in Situationen, in denen jeder Poker-Pro aufgrund von Spieldynamik und Pot Odds einen Fold oder Call spielen würde.

Absolute Poker und Ultimate Bet bestritten zunächst, dass ein Betrug stattgefunden hatte. Als der Betrug offensichtlich wurde, räumten beide Unternehmen ein, dass ein ehemaliger Mitarbeiter eine Sicherheitslücke entdeckt und sich Zugang zu Hole-Card-Informationen verschafft hatte.

Lizenzgeber Kahnawake Gaming Commission leitete eine Ermittlung ein. 2008 wurde bekannt, dass Spieler um $6,1 Millionen geprellt worden waren. Ein Jahr später wurde diese Zahl auf $22,1 Millionen erhöht. Insgesamt sollen 23 Accounts und 117 Usernames verwickelt gewesen sein.

Russ Hamilton, der 1994 das WSOP Main Event gewinnen konnte, gilt als die zentrale Figur des Superuser-Skandals. Der Betrug soll bereits im Juni 2003 begonnen haben, und neben Hamilton sollen 31 weitere Personen beteiligt gewesen sein.

Vom Regen in die Traufe

Die Kahnawake Gaming Commission verurteilte die beiden Poker Rooms zu einer Strafe in Höhe von $1,5 Millionen, zudem sollten die Betrugsopfer ausgezahlt werden. Im Rahmen des Black Fridays ging das DOJ auch gegen UB und Absolute vor. Das Cereus Poker Network blieb noch bis Mai 2012 online. Zum Zeitpunkt der Schließung schuldete das Netzwerk verbliebenen Spielern etwa $50 Millionen.

GGPoker

GGPoker ging 2014 online und fokussierte sich in den ersten Jahren auf den asiatischen Markt. 2017 erwarb der Poker Room dann eine Lizenz für das Vereinigte Königreich. Schnelles Spiel und Features, die sich Spieler wünschten. Entgegen dem (Irr-)Glauben, dass der Markt übersättigt ist und die Machtstrukturen gefestigt sind, zeigte GGPoker, dass ein Wachstum durchaus möglich ist.

In der Geschichte der WSOP spielte GGPoker dann eine entscheidende Rolle. Als 2020 aufgrund der Pandemie alle Live-Events abgesagt wurden, wurde auf GGPoker das offizielle $10.000 Main Event gespielt.

Die Partnerschaft zwischen der legendären World Series of Poker und dem (mittlerweile) wichtigsten Online Poker Room war eine unschlagbare Kombination. 2024 übernahm die NSUS Group von Caesars Entertainment die Markenrechte an der WSOP für $500 Millionen.

Poker in Film und TV

Bereits in den Siebzigern gab es Berichte zur World Series of Poker im TV. Doch erst zum Jahrtausendwechsel wurde das Spiel für die breite Masse wirklich spannend. Den Stein ins Rollen brachte Henry Orenstein. Der Bracelet-Gewinner ließ 1997 die Hole Cam patentieren. Dass die Zuschauer nun die Hole Cards sehen konnten, sorgte für einen deutlichen Mehrwert.

Die World Poker Tour, gegründet von Mike Sexton, Linda Johnson und Lyle Berman, ist seit 2002 fester Bestandteil der Poker-Szene. Ab 2003 gehörte die WPT zu den ersten TV-Formaten, die neue Spieler generierten. 2006 ging mit High Stakes Poker das wohl wichtigste Cash Game der Poker-Geschichte on Air.

Rounders

Es gibt zahlreiche Filme mit oder rund um Poker. Keiner scheint so einflussreich zu sein wie Rounders (1998). David Levien und Brian Koppelman gelang es, das Leben der Poker-Pros, die in Untergrund-Clubs und Casinos ihren Lebensunterhalt bestritten, einzufangen.

Während der Streifen ursprünglich keinen großen Erfolg hatte, wurde Rounders später zum Kultklassiker und viele Poker-Pros nahmen sich Mike McDermott (gespielt von Matt Damon) zum Vorbild, das College an den Nagel zu hängen und ihr Glück am Pokerfilz zu suchen. Grund für das plötzliche Interesse am Pokerspiel war ein Buchmacher aus Tennessee.

Der Moneymaker-Boom

Chris Moneymaker qualifizierte sich für nur $86 via PokerStars-Satellite für das $10.000 Main Event der WSOP 2003 und spielte sich zum Pokerweltmeister. Der ungewöhnliche Name („Geldmacher“, was sich vom deutschen Nurmacher ableitet), die Qualifikationsgeschichte und die Tatsache, dass sich ein unbekannter Amateur zum Poker-Millionär spielte, waren die perfekte Kombination.

Als die letzte Episode der WSOP über die TV-Bildschirme flimmerte, löste dies einen ungeahnten Poker-Boom aus. Niemand konnte Poker entkommen, auch nicht außerhalb der USA. Neue TV-Formate füllten das Nachtprogramm, Online Poker Rooms investierten Millionen in Marketing und ein Poker-Chip-Set war das ultimative Weihnachtsgeschenk.

Moneymakers Sieg leitete das Goldene Zeitalter ein. Die US-Amerikaner waren die treibende Kraft und spülten Milliarden in den Markt. Selbst mit einer rudimentären Strategie konnten Spieler viel Geld gewinnen.

Dass der Pokermarkt jedoch keine endlose Geldquelle ist, zeigte sich 2011. Das Justizministerium der Vereinigten Staaten ging am Black Friday gegen die drei großen Anbieter vor. Über Nacht brach der US-Markt weg und damit ein wichtiger Geldfluss.

Tony G

Es gibt zahlreiche wichtige Personen, die viel Einfluss auf den Markt hatten. An welcher Stelle Antanas „Tony G“ Guoga zu listen ist, ist schwer zu sagen. Was den gebürtigen Litauer so interessant macht, ist jedoch nicht was, sondern zu welchem Zeitpunkt er in welche Projekte investiert hatte.

Tony G gründete PokerNews, trat jedoch nach dem Black Friday nach und nach seine Anteile an The Stars Group ab. Das letzte Projekt des Geschäftsmannes war CoinPoker, welches er mittlerweile ebenfalls verkauft hat.

Das Zeitalter der Glücksspielanbieter

PokerStars profitierte durch den Wegfall von FTP, AP und UB, doch der Markt hatte sich verändert. Immer mehr Länder regulierten das Spiel im Netz und Poker Rooms mussten nun vielerorts Steuern abtreten. Zu sinkenden Einnahmen kamen so steigende Ausgaben. Die Spieler bekamen es zu spüren.

Egal ob Poker, Buchmacher oder Casino – die großen Glücksspielkonzerne kauften nach und nach die Anbieter auf. Letztendlich wurde auch der größte Online Poker Room übernommen. Es dauerte Jahre, bis es mit GGPoker wieder einen Betreiber gab, der Poker als sein Kerngeschäft sah.

Poker Stables und Bot Farms

Nicht nur die Anbieter reagierten auf den Wegfall des US-Marktes. Da es deutlich weniger an den Tischen zu holen gab, organisierten sich auch viele Spieler. Während Staking schon immer ein fester Bestandteil der Poker-Szene war, gibt es mittlerweile viele Grinder, die Teil eines Kollektivs sind.

Poker Stables begannen als loser Zusammenschluss von Spielern, sind jedoch mittlerweile professionell organisiert. Die Spieler teilen sich Gewinne sowie Verluste, und wie in jedem Unternehmen kassieren die Personen an der Spitze das meiste Geld.

Doch auch die Betrüger wurden professioneller. Die Bot Farm Corporation (BF Corp) wurde in Omsk (Russland) gegründet und organisierte den Gebrauch von Poker Bots. Da die großen Poker Rooms jedoch konsequent gegen Betrüger vorgingen, zog sich das Unternehmen nach und nach zurück. Zwar werden die Bots weiterhin vertrieben, doch mittlerweile versuchen die Russen unter dem Namen NeoLab selbst als Anbieter Fuß zu fassen.

Innovationen

Fast Fold Poker

Unter dem Namen Rush Poker leitete FTP im Januar 2010 ein neues Zeitalter ein. Im Februar 2012 stellte PokerStars mit Zoom eine eigene Fast Fold Variante zum Test vor, im Mai gab es dann den kompletten Roll Out. Mittlerweile gehören Fast Fold Cash Games zum Standard.

Lottery Sit-and-Gos

Im Juli 2013 präsentierte Winamax mit Expresso ein weiteres Format, welches die Pokerlandschaft verändern sollte. Anstelle eines festen Preispools hatten die Spieler die Chance, ein tausendfaches ihres Buy-Ins zu gewinnen. Es dauerte nicht lange, bis die Konkurrenz ihre eigenen Lottery-SnGs hatten. PokerStars stellte Spin & Go im Oktober 2014 vor.

Mystery Bounty

Bei den Wynn Fall Classic 2011 wurde das erste Mal ein Mystery Bounty Pokerturnier gespielt. Die Idee, dass ein einzelnes Kopfgeld einen massiven Preis liefern kann, verbreitete sich rasant. GGPoker war der erste Online Poker Room, der das Format präsentierte und populär machte.

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