Brad Owen: YouTube hebt Sperre wieder auf

Einmal mehr hat YouTube den Account eines bekannten Poker-Pros gesperrt. Brad Owen hatte jedoch Glück im Unglück und konnte die Entscheidung erfolgreich anfechten.

Brad Owen hat auf seinem Hauptkanal mehr als 787.000 Abonnenten und mittlerweile mehr als 223,5 Millionen Views. Auch der Channel für kurze Clips kann sich mit 67.000 Abonnenten und mehr als 16 Millionen Views sehen lassen.

Diese Einkommensquelle wäre fast weggefallen, denn YouTube hat den zweiten Kanal gesperrt. Wäre diese Sperre bestätigt worden, dann hätte Brad Owen auch nicht mehr seinen Hauptkanal betreiben dürfen.

Am Wochenende meldete sich der US-Amerikaner auf Twitter zu Wort: „Hallo YouTube, mein Kanal ‚Brad Owen Clips‘ wurde soeben entfernt. Ich habe keine Verwarnungen oder Ähnliches erhalten und bin völlig verwirrt darüber, was gerade passiert ist. Es heißt, er wurde wegen ‚Umgehung‘ beendet. Ich habe die Richtlinie gelesen und habe keine Ahnung, wie das auf meinen Kanal zutreffen soll. Ich habe bereits Einspruch eingelegt. Bitte helft mir.

Dem Poker-Pro wurde mitgeteilt, dass sein Appell bereits bearbeitet wird, und einen Tag später war der Kanal wieder freigeschaltet: „Ich schätze es wirklich sehr, dass viele andere in der Poker-Content-Community sich gemeldet haben, um auf jede erdenkliche Weise zu helfen. YouTube ist kein besonders sicherer Ort für uns. Ich empfehle, zu versuchen, auf so vielen Plattformen wie möglich zu wachsen, damit wir nicht so anfällig für nebulöse Richtlinien und schlichte Fehler von Algorithmen sind, die gesamte Kanäle und jahrelange Arbeit beenden. Im Moment ist für mich zumindest alles wieder normal.

Dass YouTube mittlerweile recht hart, aber auch willkürlich mit Poker-Content umgeht, musste vor Kurzem Fernando „JNandez“ Habegger erfahren. Der erfolgreiche Kanal des Schweizers wurde ebenfalls gesperrt und nach einem Appell freigegeben.

Als Grundlage dienen die neuen YouTube-Richtlinien, die seit März dieses Jahres gelten. Das Problem für Content Creators ist jedoch, dass diese nicht eindeutig sind und es so immer wieder zu Verwarnungen kommt.

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